Über mich

Ich, Michael Mehrgardt, Dr. phil., Psychologischer Psychotherapeut, wurde 1953 in Hessen geboren. Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich mit zwei Schwestern in Flensburg. Ich bin verheiratet und habe vier wundervolle Kinder. Seit diese ihr Elternhaus verlassen haben, behauptet meine Frau immer, sie sei jetzt alleinerziehend.

Nach einigen Semestern Chemiestudium und anschließendem Psychologiestudium in Göttingen und Bochum arbeitete ich von 1982 - 1987 in einer Duisburger Fachklinik , wo ich eine Ambulanz für Menschen mit Suchterkrankungen und anderen psychischen Störungen aufbaute und leitete. 1987 wechselte ich an eine stationäre therapeutische Einrichtung für Drogenabhängige in Duisburg, deren Leiter ich bis 1990 war.

1990 gründete ich in Lübeck eine eigene Praxis für Psychotherapie, Supervision, Paar- und Gruppentherapie, Lehrtherapie und Weiterbildung.

Von 1990 - 1994 verfasste ich meine Dissertation, in der ich eine erkenntnistheoretische und ethische Fundierung der Psychotherapie erarbeitete. Mit meiner Schwester Eva-Maria Mehrgardt verfasste ich einen Vergleich zwischen westliche und östlich-buddhistischen Selbst-Theorien mit dem Titel Selbst und Selbstlosigkeit. Es folgten eine Reihe von Artikeln zur Psychotherapie- und Kulturkritik, zu philosophischen Grundlagen der Psychotherapie sowie zur Psychotherapie mit Lehrern. Nebenbei schrieb ich zwei psychologische Kriminalromane, viele Kurzkrimis, Glossen, Gedichte, von denen viele an verschiedenen Stellen veröffentlicht wurden.

Seit einiger Zeit schreibe ich meine „berüchtigten“ 1SatzKrimis, die – vermutlich zum Graus aller Deutschlehrer*innen – tatsächlich nur aus einem einzigen Satz bestehen und eine Länge von bis zu anderthalb Seiten erreichen können.

Das Interesse an der Vielfalt subjektiver Sichtweisen und, damit verbunden, die Kritik an allen, die behaupten, im Besitz einer absoluten Wahrheit zu sein, ist bereits in früher Jugend entstanden und begleitet mich in den verschiedensten Erscheinungsformen durch mein Leben.